Pressemitteilung „Talentschulen“

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Foto: Dominik Buschardt

„Talentschulen“: Essener Bildungsgewerkschaft spricht von „politischer Blähung“

Der Stadtverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nimmt mit großem Bedauern zur Kenntnis, dass nur eine Essener Schule vom NRW-Schulministerium in den Kreis der sogenannten „Talentschulen“ aufgenommen wurde.
Das Auswahlverfahren wird als zweifelhaft kritisiert.

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Pressemitteilung: Essens GEW begrüßt neue Gesamtschulpläne

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Foto: pixabay

Die Zurückweisung von Kindern in der Größenordnung von 5 Schulklassen beim Anmeldeverfahren an den Gesamtschulen in Essen hat bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) großes Bedauern ausgelöst. Zudem könnten viele Kinder nicht an ihrer Wunsch-Gesamtschule einen Platz finden und müssten umverteilt werden.

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Pressemitteilung Inklusion

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Inklusion an Essener Gymnasien:
Bildungsgewerkschaft GEW fordert massive Ausweitung und langfristige Absicherung der Ressourcen für Inklusionsschulen

Der Essener Stadtverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bedauert den Ausstieg aller Essener Gymnasien aus der schulischen Inklusion und erhebt heftige Vorwürfe an die Landesregierung.

Die GEW spricht von „aktueller Not“ und macht die Neuausrichtung der NRW-Inklusionspolitik für die völlig unzureichenden Lehr- und Lernbedingungen an den engagierten Gymnasien verantwortlich.

Markus Ramspott, Lehrer für Sonderpädagogik am Alfred Krupp Gymnasium (AKS) und GEW Mitglied erläutert: „Die in den letzten Jahren gut funktionierende Inklusi-on an der AKS ist aufgrund der aktuell beschlossenen schulpolitischen Vorgaben nun so nicht mehr möglich. Für die Kolleginnen und Kollegen der Schule steht zu-sehends die gute Arbeit der letzten neun Jahre zur Disposition. Des Weiteren wird der Ausstieg der Gymnasien aus dem zieldifferenten inklusiven Prozess nicht zu einer Verbesserung der Stellenbesetzung an Förderschulen führen, da diese eben-so drastisch unterbesetzt sind und durch einige wenige zusätzliche Lehrerstellen keinerlei Besserung verspüren werden. Allen Schulen ist gemein, dass der signifi-kante Lehrermangel in nahezu allen Schulformen Ausdruck der verfehlten Ausbil-dungspolitik der letzten zehn bis fünfzehn Jahre ist.“

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Pressemitteilung 23. Januar 2019

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Appell an RUHRBAHN und Stadt Essen
Essener Bildungsgewerkschaft hält Streichung des Kulturpasses für verantwortungslos

Der GEW-Stadtverband hat mit großem Bedauern und Unverständnis von der sofortigen Einstellung des Kulturpasses Kenntnis genommen. Dieser Kulturpass ermöglichte vielen Schülerinnen und Schülern unserer Stadt die Teilnahme an vielfältigen kulturellen Aktivitäten. Die Abschaffung des Kulturpasses bedeutet für viele Schulen, dass Kinder aus ärmeren Familien viele kulturelle Veranstaltungen nicht mehr besuchen können.

Neben dem Eintrittsgeld müssen die Schülerinnen und Schüler noch die Fahrtkosten tragen. Damit sind viele Familien überfordert. Besonders für Schulen in sozialen Brennpunkten bedeutet dies eine bedeutende Einschränkung.

Deswegen appelliert der GEW-Stadtverband an die Verantwortlichen der Ruhrbahn und das Kulturdezernat der Stadt Essen, diese Entscheidung mit sofortiger Wirkung zurückzunehmen und so auch ein Zeichen für die Bekämpfung der Kinderarmut in unserer Stadt zu setzen.

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Schwerbehinderung
Wahlen der Schwerbehindertenvertretungen

Im Herbst 2018 steht die nächste Wahl der Schwerbehindertenvertretungen (SBV) an. Kandidat*innen bereiten sich schon ab April auf das neue Arbeitsgebiet vor.

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Frauenpolitik
Sexuelle Belästigung ist eine Frage der Macht

Frauen wehren sich seit der #MeToo-Debatte stärker gegen das Machtgefälle und sexuelle Belästigung. Frauenpolitikerin Daniela Jansen sieht darin eine Chance – auch für Männer.

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Integration
Erich-Fried-Gesamtschule zeigte Flagge gegen Rassismus

Bei einem Regionaltreffen diskutierten die Schülerinnen und Schüler über den Umgang mit Islamfeindlichkeit.

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Neues
Warnstreik in Köln 21.03.2018

Kitabeschäftigte machen Druck für berechtigte Tarifforderungen

Nach der ergebnislos verlaufenen zweiten Verhandlungsrunde in der aktuellen TVöD-Gehaltstarifrunde setzen die Gewerkschaften des...

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Tarifrunde 2019
Prekäre Beschäftigung macht krank

Befristungen und prekäre Arbeitsverhältnisse nehmen zu und wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Das gilt auch für viele Beschäftigte im Bildungsbereich.

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Internationale Solidarität
Bildungsgewerkschaft Moskau zu Besuch in Düsseldorf

Auf Initiative der GEW NRW besuchten uns zwei Moskauer Gewerkschafterinnen.

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Pressemitteilungen 2018
Starkes Signal der Beschäftigten in Münster

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, u.a. zahlreiche Mitglieder der GEW, demonstrierten für eine kräftige Lohnerhöhung

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Veranstaltungen
Sand fürs Getriebe - Plakate von Klaus Staeck

Wer erinnert sich nicht an die Plakate von 1972 wie „Deutsche Arbeiter, die SPD will Euch Eure Villen im Tessin wegnehmen!“? Die GEW-Ruheständler*innen schauen sie sich am 20. März gemeinsam an.

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Frauenpolitik
#MeToo-Debatte bricht Tabu

Die Debatte um #MeToo beeinflusst auch die Arbeit von Gewerkschafter*innen. Jetzt heißt es: Dran bleiben, um den Wandel in der Gesellschaft weiter zu unterstützen!

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Grundschule
Eltern wollen Schulformberatung und keinen Zwang

Grundschulgutachten stehen in der Kritik. Damit Kinder mehr Zeit haben, sich vor einer Entscheidung zu entwickeln, fordert die Landeselternschaft der integrierten Schulen in NRW mehr Gesamtschulen.

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